Heute nahm die 12. Jahrgangsstufe der Integrierten Gesamtschule Contwig an der wissenschaftlichen Studie „SMOKEChem“ teil, die von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau durchgeführt wird. Ziel der Studie ist es, die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Bereich der wissenschaftlichen Argumentation sowie der sogenannten Metakognition – also der bewussten Reflexion über das eigene Denken und Lernen – zu untersuchen und gezielt zu fördern.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie sich Lernprozesse im naturwissenschaftlichen Unterricht durch den Einsatz moderner digitaler Methoden, insbesondere künstlicher Intelligenz, unterstützen lassen. Dazu bearbeiten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben rund um die gesellschaftlich relevante Fragestellung, ob Vapes eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten darstellen.
Die Studie begann mit einem sogenannten Prä-Test, in dem unter anderem Argumentationsfähigkeiten, Einstellungen sowie Aspekte der kognitiven Belastung erfasst werden. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in wissenschaftliches Argumentieren. In einer weiteren Phase analysierten sie Informationen zum Thema „Zigaretten vs. Vapes“ und entwickelten eigene Argumente. Ein Teil der Gruppen wurde dabei durch einen KI-gestützten Argumentationsassistenten unterstützt, der Hinweise und Denkanstöße zur Planung, Überprüfung und Weiterentwicklung der eigenen Argumente gab.
Nach der individuellen Arbeitsphase folgte eine gemeinsame Diskussion, in der die entwickelten Argumente ausgetauscht und reflektiert wurden. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, neue Wege zur Förderung von Argumentations- und Bewertungskompetenzen im naturwissenschaftlichen Unterricht zu entwickeln.
Für die Schülerinnen und Schüler der MSS 12 bot die Teilnahme eine spannende Gelegenheit, einen Einblick in aktuelle Bildungsforschung zu erhalten und gleichzeitig selbst aktiv an einer wissenschaftlichen Untersuchung mitzuwirken. Die IGS Contwig freut sich, Teil dieses Forschungsprojekts zu sein und damit zur Weiterentwicklung moderner Lehr- und Lernmethoden beizutragen.


















